Gefährdung durch Lebensmittel? – Wie Japan sein Image aufpoliert

Wie sicher sind japanische Lebensmittel? Es ist eine Frage, die sich die Menschen nach der Katastrophe von Fukushima nicht nur in Japan, sondern auch auf der anderen Seite der Erdkugel stellen. Durch den globalen Handel haben es kontaminierte Produkte leicht, die Grenzen Japans zu überwinden. In Deutschland wurden die Bürger schon am Tag der Katastrophe misstrauisch gegen alle Produkte, deren Herkunftsland Japan war. Doch Deutschland ist keine Ausnahme. Auch wenn Japans Behörden aufgrund ihrer späten und unzureichenden Informationen in Verruf geraten sind, schaut zumindest die heimische Bevölkerung nicht weg.

Japanische Lebensmittel auf dem Prüfstand. Die Unsicherheit beim Kauf heimischer Produkte.

Seit März 2011 lässt sich von zwei Gruppen in Japan sprechen: Die eine, die vor jeglichen Gütern aus Fukushima warnt und die Informationspflicht der Regierung übernimmt, und die andere, die aus Angst vor dem wirtschaftlichen Aus den Verzehr von Produkten aus der Grenzregion Fukushima propagiert. Die Katastrophe des Unglücksmeilers stellt die japanischen Bauern vor ungeahnte Schwierigkeiten. Kein Mensch kommt auf den Gedanken, Produkte aus Fukushima zu erwerben oder gar zu verzehren. Selbst Landwirte, deren Besitzungen bis zu 100 Kilometer vom Atomkraftwerk entfernt liegen, haben mit mangelndem Absatz zu rechnen. Von dem Ackerland unmittelbar neben der Sperrzone ganz zu schweigen. Die Atomkatastrophe sorgt damit für einen wirtschaftlichen Schaden, der Japan noch über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, begleiten wird. Viel zu oberflächlich wäre eine bloße Konzentration der Regierung auf Dekontamination und Wiederaufbau von Sperrzone, Atommeiler und den von Tsunami und Erdbeben verwüsteten Regionen. Über diesem materiellen Wert steht das Vertrauen der Bevölkerung in die heimischen Produkte.

Zwischen diesen Gruppen steht der gemeine japanische Bürger, der im Supermarkt vor den Regalen verweilt und nach den Lebensmittelskandalen vom Sommer 2011 über die eigene Gesundheit besorgt ist. Denn nicht ohne Grunde sprossen Eigeninitiativen aus dem Boden, als kontaminierte Lebensmittel in Märkten und Kantinen entdeckt wurden. Eine dieser Initiativen ist etwa die des Japaners Motohiro Takamatsu. Aus Sorge um seine Töchter erwarb er ein deutsches Strahlenmessgerät. „Daraus entstand schliesslich eine Geschäftsidee. Im Bekumiru-Komplex beim Bahnhof Kashiwa hat Takamatsu seit kurzem ein Büro eröffnet, in dem Privatpersonen und Unternehmen selbständig ihre Lebensmittel auf Strahlung messen können“, schreibt Asienspiegel. Für bedeutend weniger Geld als bei offiziellen Stellen zur Prüfung von Lebensmitteln, verschafft Takamatsu die Sicherheit, um der Normalität eines Einkaufs in Japan ein gutes Stück näherzukommen.

Eine weitere Initiative startete der Politiker Yasuhiko Furuya, der im obigen Video über Lautsprecher seine Mitbürger warnt. Jede Woche steht er auf der Straße und mahnt sein Umfeld zur Vorsicht beim Lebensmittelkauf. Auch er fand sein Engagement zur Aufklärung durch die Sorge um die eigenen Kinder. Beim Lebensmittelskandal im Sommer 2011, als kontaminiertes Fleisch in Schulkantinen bedenkenlos verteilt wurde, waren seine drei Söhne ein kleiner Teil der mehr als 84.000 Schüler aus Yokohama. „Viele Eltern regen sich auf. Wir alle können nicht verstehen, wie verseuchte Nahrung überhaupt in den Handel gelangen kann. Wir dachten, hier in der Schule wären unsere Kinder sicher. Und genau dort serviert man ihnen verstrahltes Essen. Mir macht das Angst“, kommentiert Furuya seine bittere Erfahrung mit den japanischen Behörden. Denn diese scheinen als letztes zu schalten, wenn es um die Sicherheit der Bevölkerung geht.

Kontaminiert wurde das Fleisch durch Futter aus Fukushima. Japan ist ein Negativ-Beispiel für weite Ackerflächen und riesige Weideflächen. Zwei Drittel des Landes wird vom Gebirge beansprucht, sodass sich auf 20 Prozent der Landmasse Industrie, Menschen und Landwirtschaft ihren Platz teilen müssen. Bei diesen Bedingungen ist es ein tragisches Schicksal, wenn die begrenzten Flächen für die Landwirtschaft nun kontaminiert sind. Das Liefer- und Ausfuhrverbot von Lebensmitteln und Stroh aus Fukushima bedeutete das finanzielle Desaster für die Farmer, auch wenn die Entfernung zwischen Ackerfläche und Atommeiler Dutzende Kilometer beträgt.

Importierte Lebensmittel aus Japan. (flickr/ Jean-François Chénier)

Monate nach dem Verbot zeichnet sich ein anderes Bild ab. Regierung und Behörden sprechen sich momentan für die Sicherheit von Waren aus Fukushima aus und betreiben aufwendige Werbe- und Image-Maßnahmen, um den wirtschaftlich brach liegenden Regionen von Fukushima neues Wachstum zu verleihen. Das Ziel des japanischen Außenministeriums ist es unterdessen, die internationalen Einfuhr-Beschränkungen von Lebensmitteln zu lockern, nachdem der Griff nach japanischen Lebensmitteln weltweit gleich drei Mal überdacht wurde. Die richtige Richtung schlägt die Regierung seit April 2012 mit der Verschärfung der Grenzwerte für Grundnahrungsmittel ein, auch wenn diese nur für Konsumenten im Inland gelten. Von zulässigen 500 Becquerel wurde die Radioaktivität auf 100, Babynahrung auf 50 Becquerel pro Kilogramm gesenkt. Der Grenzwert von Wasser wurde sogar um 95 Prozent gemindert. Mit den neuen Auflagen zählt Japan aktuell zu den Ländern mit den strengsten Grenzwerten. „In den USA sind 1.200 Becquerel aus Cäsium pro Kilogramm erlaubt. Die EU schreibt bei einem Atomunfall maximal 1.000 Becquerel pro Kilogramm an Cäsium vor. Nach Ansicht von Wissenschaftlern sind diese Strahlenmengen gesundheitlich unbedenklich“, schreibt Japanmarkt.

Die EU übernahm die Grenzwerte für Importwaren aus Japan. Allerdings sind von dieser Verschärfung getrocknete Teeblätter, Reis und Sojabohnen und deren Erzeugnisse ausgeschlossen. Hier gelten nach wie vor die alten Grenzwerte. Es scheint, als befinde sich in Sachen Lebensmittelkontrolle nicht mehr die japanische Regierung, sondern die Europäische Union im Kreuzfeuer der Kritik. Denn die Verbraucherzentrale Hamburg schreibt: „Auch für Lebensmittel aus anderen Regionen, z.B. aus der Region rund um Tschernobyl, gelten weiterhin die alten Werte von 600 Becquerel, um in der Europäischen Union in den Handel zu gelangen. Selbst in der Ukraine und in Weissrussland gelten strengere Grenzwerte als in der EU. Das ‚Grenzwert-Chaos‘ wird von den Verbraucherzentralen bemängelt; verbraucherfreundlicher wäre das Absenken aller gültigen Grenzwerte auf das neue Niveau für japanische Lebensmittel.“ Japan wird zum weltweiten Vorbild radioaktiver Grenzwertkontrollen. Es ist der erste erfolgreiche Schritt, das Image des Landes aufzupolieren.

Japanischer Lebensmittelmarkt in Sendai. (AFP)

Ein anderer Fall, die japanische Fisch-Industrie. Während der Katastrophe wurde, ob bewusst oder ungewollt, kontaminiertes Kühlwasser in das Meer abgelassen. Die Auswirkungen spüren wir erst in den folgenden Jahren und Jahrzehnten, doch könnten sie immens sein. Erhöhte Strahlenwerte in der Küstenregion um Fukushima wurden bereits zuhauf gemessen, die sich selbst auf die südliche Küstenregion der Präfektur Ibaraki ausgeweitet haben. Ungewohnt früh reagierte die Regierung und verhängte bereits im März 2011 ein Fangverbot für diese Regionen. Vorzeitige Entwarnung gab es allerdings bei den übrigen Regionen. Im Januar 2012 wurden über 5000 Fische dieser Gebiete auf ihre Radioaktivität getestet, kein einziger überstieg die Grenzwerte. Selbst Wanderfische wie der Thunfisch, der die Küstenregion um Fukushima durchwandert, zeigte keine beunruhigenden Werte, sofern den Angaben zu trauen ist. Laut Asienspiegel könnten die Fische südlich von Tokio bedenkenlos verzehrt werden, da durch die Strömungsverhältnisse kontaminiertes Wasser aus Fukushima maximal bis zur Präfektur Chiba gelangt, bevor es in Richtung Pazifik abdriftet. Ohne ein Fangverbot an der Küste Chibas bleibt trotz aller Entwarnungen zu hoffen, dass diese Lücke keine weiteren Lebensmittelskandale zu Tage fördern.

Quellen und weiterer Lesestoff:

„Zur politischen Kultur in Japan“ – Eine Diskussion über das Fünfeck der Atompolitik Japans

Der Thomasius Club lud am 22. Februar 2012 in die Südvorstadt Leipzigs, um über die politische Kultur Japans zu sprechen. Hintergrund der Auseinandersetzung war die Dreifachkatastrophe von Fukushima und die neuen Protestbewegungen der vermeintlich unpolitischen Japaner. Ein uriges Ambiente und bequeme Sitzgelegenheiten zierten den Veranstaltungsraum. Eine Ausstattung, wie es sich für die monatlichen Gespräche des Thomasius Clubs gehört. Speziell für dieses Thema eingeladen wurde Steffi Richter, Professorin und Lehrstuhlinhaberin der Japanologie an der Universität Leipzig. Ihr Schwerpunkt: „Gesellschaft und Kulturen im neuzeitlich-modernen Japan“. Begleitet und angetrieben wurde die Diskussion von den Moderatoren Bettina Kremberg und Ulrich Johannes Schneider. Lasst uns diskutieren.

Ein Foto der Gesprächsteilnehmer: v.l. Bettina Kremberg, Steffi Richter, Ulrich Johannes Schneider. (Thomasius Club)

Im Schatten des Gesprächs stand der baldige Jahrestag der Katastrophe von Japan. Frau Richter selbst versuchte zu Beginn die Auswirkungen dieses Unglücks außerhalb der Grenzen Japans zu verdeutlichen. Für sie als Japanologin war der 11. März 2011 ein tiefer Schock der sie bis heute zeichnet. Fällt Japan in einem Gespräch, spielen sich die Geschehnisse der Katastrophe erneut ab. So weist sie auch am 22. Februar auf jene dramatischen Tage hin. „Eine Katastrophe auf zwei Ebenen“, versucht sie zu charakterisieren: institutionell und wissenschaftlich. Die Leipziger Japanologie machte sich Sorgen um ihre Studenten in Japan. Groß war die Erleichterung, als die jungen Japanologen unversehrt ihren Fuß nach Deutschland setzen konnten. Doch der Forschungsschwerpunkt änderte sich.

In den ersten Wochen nach der Katastrophe war es schwer, einen klaren Gedanken zu sammeln. Wie soll es weitergehen? Die Massenmedien berichteten unentwegt von der Atomkatastrophe in Fukushima. Eine einseitige Berichterstattung folgte auf die nächste. Das Ziel musste es sein, neue Perspektiven zu eröffnen. Die Basis für Frau Richters aktuelles Projekt war geschaffen. Eine Kooperation der Japanologien von Leipzig, Frankfurt und Zürich schuf die Textinitiative Fukushima. Der Leitgedanke war, spezielles Wissen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, das mangels des eigenen Wissensstands verwehrt wurde. Nicht etwa das Aufdecken von Verheimlichungen der Regierung Japans ist die Aufgabe dieser Initiative, sondern das Übersetzen japanischer Protestaktionen, Texte und Bücher. Die deutsche Öffentlichkeit sollte informiert werden. Ein ungeheurer Aufwand stand den Japanologen bevor, zu denen sich die Studenten höheren Semesters aus eigenem Engagement heraus verpflichtet fühlten.

So betont Frau Richter die gemeinsame Anstrengung der Studenten, die bis heute auf 30 Übersetzungen zurückblicken kann. Als Material stand zumeist japanischer Pop-Protest zur Verfügung. Aufbegehrende Videos japanischer Künstler ziert das Internet und alle stimmen sie in einen Anti-Atomkraft-Kanon ein. Die Protestbewegung Japans beginnt sich zu entfalten, doch eine soziale Bewegung ist es noch lange nicht. Die Proteste sind politisch, zeigen aber wenig Bestand und verflüchtigen sich. Für eine soziale Bewegung, die den Anti-Atomkraft-Forderungen der Japaner Auftrieb verleihen würde, muss sich diese Protest-Bewegung in den Alltag integrieren. Sie muss an Vielfalt gewinnen und ein Markenzeichen der Gesellschaft Japans werden. Bis dieser Zustand erreicht ist, muss das japanische Volk noch viele Hürden meistern. Die Berechtigung der Textinitiative bleibt, denn sie gibt ein Bild Japans, dem wir in den Massenmedien nicht begegnen.

Anti-Atomkraft-Protest in Tokio am 16. November 2011.

Einer weiteren Thematik schenkte Frau Richter in diesem Gespräch Beachtung. Das „Eiserne Dreieck“, wie wir es schon in unserem Einstieg zu Fukushima 24/7 behandelt hatten. Die Interessenverflechtung von Politik, Wirtschaft und dem Staat in Form der Bürokratie. Doch die Professorin hatte noch eine vierte Ecke für das Dreieck, die Gefälligskeitswissenschaftler. Eine Gruppe von Wissenschaftlern, die zugunsten eines finanziellen Vorteils die Machenschaften des Staats befürworten, so fraglich und riskant sie auch sein mögen. In den 1960ern war die Nuklearisierung der Stromindustrie Japans allerdings eine rein politische Entscheidung. Die Wirtschaft fand keinen Gefallen an den kostspieligen Atomkraftwerken. Zu groß waren die Investitionen in neue Sicherheitssysteme. Doch die Politik gab den Anstoß und was die Investitionen in Sicherheit angeht, sehen wir seit dem späten 20. Jahrhundert weltweit durch die Stör- und Unfälle von Kernkraftwerken.

Nun musste man dem Volk die riskante Technologie schmackhaft machen. Vertrauen sollte geschaffen werden. Was wäre da nicht besser, als ein japanischer Comic? Aus seiner deutschen Übersetzung lässt der Cartoon-Charakter Astro Boy keine Rückschlüsse auf Atomkraft zu. Dass der Roboterjunge als Heldenfigur im Kinderprogramm Atomkraft propagiert, ist schwer zu glauben. Doch mit Tetsuwan Atomu, die korrekte Übersetzung wäre „Eisenarm Atom“, hört der Roboter auf seinen Original-Namen. Tetsuwan Atomu erschien von 1952 bis 1968 im Manga-Magazin Shōnen. Ab 1962 begann die Produktion des gleichnamigen Animes, der 1980 und 2003 durch weitere Folgen ergänzt wurde. Hinzu kamen Kinofilme, Videospiele und eine Fülle von Merchandise-Artikeln, die dem japanischen Volk die Atomkraft schmackhaft machen sollten. Immerhin sorgt sich der kleine Atom-Boy um die Erhaltung von Frieden und setzt sich gegen Krieg und Unrecht ein. Was kann es nicht besseres geben, als eine sichere, verlässliche Technologie⸮

Zum Ende der Diskussion kam Frau Richter auf den engagierten Journalisten Suzuki Tomohiko zu sprechen. Tomohiko beschäftigt sich intensiv mit dem Abgrund der japanischen Gesellschaft und stellte die Verflechtung der Atomindustrie mit der japanischen Mafia dar, auch als Yakuza bekannt. So mutiert die vermeintliche Dreiecksbeziehung zu einem gut organisierten Fünfeck. Die Aufgabe der Yakuza liegt darin, Arbeitskräfte für die Säuberung von Atomreaktoren und speziell für die Aufräum- und Reparaturarbeiten in Fukushima I zu verpflichten. Ein ernstes Thema, dass gerne verschwiegen wird. Die aus ihrer Existenznot kooperierenden Arbeiter tragen den Namen „Wegwerfarbeiter“. Menschliches Kapital für gesundheitsgefährdende Arbeiten. Die Bezahlung gleicht purem Spott. Bei einem Job, der die Lebenserwartung der Betroffenen drastisch senkt. Etwa 80.000 dieser „AKW-Gipsy“ existieren in Japan. Von einem japanischen Phänomen ist allerdings abzusehen. Wer in Japan als „Wegwerfarbeiter“ sein Leben bewältigt, trägt in anderen Ländern ähnliche Bezeichnungen. Frankreich verfügt über schätzungsweise 30.000 sogenannter Atom-Nomaden. Und selbst Deutschland zählt bereits 24.000 Menschen, die einen Namen tragen, der im Sprachgebrauch schon zum Alltag gehört: Leiharbeiter.

Journalist Suzuki Tomohiko (AFP)

Es bleibt die Aufgabe der Textinitiative, mit ihrer Internetpräsenz Informationen an die Öffentlichkeit zu tragen, die aufgrund des eigenen Wissensdefizits der Menschen unsichtbar bleiben. Die Massenmedien konzentrieren sich längst nicht mehr auf den Unglücksfall Fukushima. Spätestens am Jahrestag der Katastrophe wird der Hauptstrom der Ereignisse erneut aufgearbeitet und die Öffentlichkeit mit dem Mainstream an Informationen versorgt, den sie ohnehin schon kennt. Die Informationen am Rande sind nur marginal verteilt. Die Kanäle, um an sie zu gelangen, sind rar gesät.

Aus dem Publikum kam die These, allein 70 Prozent der weltweiten Medienberichte über Fukushima stammen aus Deutschland. Es ist ein Einwurf, der nicht nur die scheinbare Atom-Hysterie der Deutschen in Betracht zieht, sondern umso mehr das Interesse nach Aufklärung und Diskussion. Der Einwurf der Moderatorin Bettina Kremberg kam zugleich, ob die Textinitiative Fukushima nicht Informationen aus dem Deutschen übersetzen könnte, um der desaströsen Informationspolitik Japans entgegenzuwirken. Ein Vorschlag, dem Frau Richter nichts entgegenzusetzen hätte. Doch die Arbeit ist zu aufwendig, als dass sie von einem Team aus wenigen engagierten Studenten bewältigt werden könnte. „Eine Krise des investigativen Journalismus.“ Das Schlusswort des Abends.

[Die gesamte Unterhaltung ist als Audio-Datei unter diesem Link verfügbar.]